Hawaii Trip

BeloUSA Trip nach Hawaii

Ayusa hat mich Anfang des Jahres mit einem Travel Katalog überrascht. Angeboten wurden verschiedene Trips mit der Organisation BeloUSA wie zum Beispiel Kalifornien, Washington DC, New York und natürlich Hawaii. 

Im März ging es für mich dann mit einem Flugzeug direkt ins Paradies. Am Flughafen in Honolulu angekommen wurde ich schon von einem Belo Angestellten erwartet und mit ein paar anderes Austauschschülern von all over the world ging es dann zu unserem am Waikiki beach gelegenen Hotel. Nach dem Abendessen lernten wir dann auch alle anderen Austauschschüler kennen (Wir waren zusammen ca. 56 Leute) und den Wochenablauf. 

Auf dem Programm war am Strand liegen, schwimmen, schnorcheln, 1 Surfstunde, eine Wanderung zum Diamond Head (wunderschöner Ausblick garantiert!), eine extra Activity (1 Surfstunde, 1 Paddelboard Stunde, Kayaking), und und und…

Neben all den Programmpunkten kam unsere Freizeit auch nicht zu kurz! Wir hatten alle genug Zeit shoppen zu gehen, länger am Strand zu liegen oder was anderes mit Freunden zu machen. Abendessen hatten wir immer alle zusammen in unterschiedlichen Restaurants (1 Abend im Hard Rock Café Honolulu).

Ich kann diese Reise auf jeden Fall nur weiter empfehlen! Es war einfach traumhaft und hat super viel Spaß gemacht! Außerdem habe ich viele nette Leute von anderen Heimatsländern, anderen Organisationen und verschiedenen Aufenthaltsorten in den USA kennengelernt! 

Ich hoffe ich konnte euch einen kleinen Einblick in die Reise geben – Schaut doch einmal bei belousa.com für mehr Infos vorbei oder auf deren Instagram Account für Bildliche Einblicke – belousa.

Alles Liebe,

eure Michelle

German girl in fake German town

Spring Break Trip to Leavenworth, Washington

Leavenworth ist eine kleine Stadt in Washington – allerdings kommt man sich nicht vor als wäre man noch in den USA. Überall sind deutsche Wörter zu lesen „Willkommen“, „Auf Wiedersehen“. Und auch die Häuser sehen Süddeutsch aus – man fühlt sich gleich wie in Bayern. 

Meine Gastfamilie hat mich dort für 5 Tage mitgenommen und mir die Gelegenheit gegeben mich einmal wieder Zuhause zu fühlen! Wir hatten eine wundervolle Zeit dort.

Alles Liebe,
eure Michelle

Winter Formal

Der zweite Schulball – Winterball

Winter Formal ist gut vergleichbar mit Homecoming, nur dass es nicht so groß gefeiert wird. Ich bin mit ein paar Freunden hin gegangen und zusammen haben wir die Nacht unvergesslich gemacht! Da Winter Formal nicht ganz so groß gefeiert wird waren weniger Leute dort und man hatte viel mehr Platz sich zu bewegen und es war nicht so überfüllt!

Ich fand beide Bälle sehr gut und freue mich schon unglaublich auf Prom, welches in ungefähr 1 1/2 Monaten ansteht!

Alles Liebe,
eure Michelle

Cheerleading – a competitive sport!

Competition Season – Januar/Februar

Auch wenn es einem am Anfang nicht so vorkommt – Cheerleading nimmt an Wettkämpfen Teil. Für diese sogenannten Competitions vorbereiten wir und schon Monate vorher. Unser Team nahm an 3 oder 4 regionalen Competition Teil bis zur dann am 14. Februar unsere Statecompetition hatten. 

Am Anfang war ich natürlich total nervös und aufgeregt zugleich! Es war anstrengend und jedes Training je näher wir unserer State Competition kamen wurde länger und anstrengender. Wir wollten natürlich unserer bestes geben. 

Und die ganze Arbeit hat sich auch gelohnt! Wir sind sehr zufrieden mit unserer Platzierung (Natürlich hätten wir es besser machen können) 😉

Jetzt wo die Cheerleading Season vorbei ist sitze ich natürlich nicht nur Zuhause rum. Ich bin dem Tennisteam beigetreten und kann es kaum erwarten euch davon zu berichten!

Alles Liebe,
eure Michelle

Christmas and New Years Eve

Christmas

Weihnachten in Amerika war für mich persönlich nicht sonderlich verschieden und auch hat es keinen Heimweh bei mir hervorgerufen, wie ich erwartet hatte. Ich war total aufgeregt und habe mich darauf gefreut dieses wundervolle Fest mit meiner zweiten Familie zu verbringen. 

Am 24. Dezember kam die ganze Familie (ca. 20 Personen) für ein Christmas Dinner zu uns nach Hause. Das Essen war ziemlich genau das gleiche wie an Thanksgiving – wobei ich allerdings nicht weiß ob das nur in meiner Familie so war. 

Am Abend, als alle Gäste weg waren, saßen wir mit der ganzen Familie zusammen und haben ein paar Kartenspiele gespielt bis meine Gastmutter sagte „Es ist Zeit ins Bett zu gehen. Aber bevor ihr geht kann jeder 1 Geschenk öffnen“. Sie erklärte mir dass es Tradition in ihrer Familie ist. Jeder von uns hat einen neuen Pyjama bekommen.

Am nächsten morgen saßen wir alle gespannt im Wohnzimmer und warteten bis wir endlich die Geschenke öffnen können – aber zu aller erst haben wir natürlich die Weihnachtsgeschichte aus der Bibel gelesen. Meine Gasteltern haben sich unglaublich über meine Geschenke gefreut – Ich habe ihnen deutsche Pralinen, ein deutsches Kochbuch und Magnete für den Kühlschrank geschenkt. Meine Gasteltern haben mir natürlich auch was geschenkt – allerdings hatte ich nicht mit so vielen tollen Geschenken gerechnet! Wir haben alle zusammen einen Weihnachtsfilm geguckt und den Tag zusammen Zuhause verbracht. Anders wie in Deutschland war’s das dann mit Weihnachten, da sie hier keinen 2. Weihnachtstag haben.

New Years Eve

Silvester hatte ich mit der Familie von einem Freund verbracht, da sie mir angeboten hatten mich mit ihnen nach Sunriver zu nehmen. Sunriver ist ein Resort in Central Oregon nähe Bend. Da wir beide deutsche Austauschschüler sind haben wir deutsche Traditionen mitgebracht und Abends Raclette gemacht, was den Amerikanern sehr gefallen hatte! Und um punkt 12 Uhr Mitternachts haben wir mit einem Gläschen Apfelschorle angestoßen 😉 

Alles Liebe,
eure Michelle

 

Give thanks

Thangsgiving

 

Thanksgiving ist ein Familienfest – fast wie Weihnachten nur ohne Geschenke ;-). Die ganze Familie kommt für ein Dinner zusammen und ist dankbar sich gegenseitig zu haben.

Traditionelles Essen ist Truthahn, Kartoffelpüree, Stuffing (Knödel), Güne Bohnen, Kürbiskuchen, Lemonbars, und und und…

Am Tag nach Thanksgiving ist Black Friday – die meisten von euch wissen bestimmt was das ist – die ganze Nacht shoppen!!! Und natürlich musste ich da mitmachen ;-). Am Thangivingabend wurde ich um 10 von meinen Freunden abgeholt und wir sind zur mall gefahren – nach einem langen Shoppingtrip sind wir um 3 Uhr morgens nach Hause gegangen – und weil das nicht genug war haben wir unseren Shoppingtrip gegen 12 Uhr mittags bis 7 Uhr abends fortgesetzt. Es hat super viel Spaß gemacht und war eine schöne und lustige Erfahrung!

Ich wünsche euch allen eine schöne Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Alles Liebe,
eure Michelle

Homecoming

Der Homecoming Ball

Der Homecoming Ball ist ein Schultanz am Anfang jedes Jahres. Schüler und Schülerinnen freuen sich da schon Wochen vorher drauf. Jeder will das schönste Kleid kaufen. Jeder will zu dem Ball gefragt werden und ein Date bekommen.

Aber der Ball an sich ist nicht alles. Ein Tag vor dem Ball ist das Homecoming Football Spiel, welches der eigentliche Grund für die Festlichkeit ist. In der Halbzeit werden auch Homecoming Queen und King gekrönt!

Ich lasse einfach mal die Bilder reden:

Ich wurde mit einem riesen großen Plakat zum Homecoming Ball gefragt!

Vor dem Ball war ich mit meinen Freunden Dinner essen

Fun Time vor den Ball

Des diesjährige Homecoming Motto der Canby High School war: Las Vegas!!!

Es war eine gute Erfahrung dazuzugehören und das alles einmal zu erleben. Ich freue mich auch schon sehr auf den Winter Formal Ball und auf Prom – aber bis dahin ist noch ganz viel Zeit!

Alles Liebe,
eure Michelle

Cheerleading – Ein typisch amerikanischer Sport

Welches Mädchen träumt nicht davon Cheerleaderin zu werden?

Canby High School Cheer Team 2017

Hübsche Mädchen in kurzen Röcken, die das Football Team anfeuern. Das ist Cheerleading für die meisten, doch es ist mehr als nur das! Es ist ein richtiger Sport und auch nicht gerade ungefährlich wenn es ums Stunting geht.

Go Cougars!

Ich habe zwei mal in der Woche für jeweils 2 Stunden Training jeden Freitag ein Football Spiel. Im Winter werden wir für die Basketball Spiele Cheerleaden und im Januar kommen noch Competition dazu.

Für mich sah Cheerleaden im Fernsehen immer so einfach aus, aber nun kann ich sagen, dass es echt schwer ist. Man muss sich viele „Tänze“ merken und andere Menschen hochheben, in die Luft schmeißen und wieder auffangen – eine große Verantwortung.

Meine Position ist die „Back Base“. Ich bin die Person ganz hinten, die man oft übersieht, aber echt wichtig ist. Wenn ich nicht da bin, kann niemand den Flyer auffangen und es wäre ohne hin schwer wenn nicht unmöglich die Person hochzuheben. Da ich allerdings nicht besonders stark bin, hatte ich einige Anfangsschwierigkeiten und Angst die Verantwortung für einen Menschen zu tragen. Das wichtigste ist jedoch – niemals aufgeben! Immer weiter kämpfen!

Mittlerweile fühle ich mich sicher mit dem was ich mache. Es macht unglaublich viel Spaß und zu sehen wie sehr es den Zuschauern gefällt und wie sie mit dir zusammen schreien ist einfach unbeschreiblich!

Es ist eigentlich echt schade, dass wir in Deutschland diesen Sport nicht so groß vertreten. Es beeinflusst die Zuschauer und macht die Football/Basketball Spiele viel interessanter und lustiger.

Ich hoffe ich konnte euch einen Einblick in diesen Sport geben und melde mich bald wieder bei euch.

Alles Liebe,
eure Michelle

Schule in den USA VS. Schule in Deutschland

Der größte Unterschied zwischen den USA und Deutschland ist für mich Schule.

Meine Canby High School Student ID-Card

In Deutschland habe ich Halbjahre, 3 Pausen am Tag und jeden Tag unterschiedliche und unterschiedlich viele Fächer. In den USA habe ich Trimester, eine 30 Minütige Lunchpause am Tag und jeden Tag die gleichen 5 Fächer. Jeden Stunde geht 1 Stunde und 10 Minuten anstatt 45 Minuten. Außerdem gibt es hier verschiedene „Schwierigkeitsgrade“ in den unterschiedlichen Fächern und es gibt auch andere Fächer als in Deutschland, wie zum Beispiel Photography, Graphig Design oder Floriculture.

Ich habe für das erste Trimester Spanish 1A, Honors Algebra 2A, Photography Beg., Engish 2A und German TA (=Teacher Assistant). Nächstes Trimester werde ich American History, Spanish 1B, Honors Algebra 2B, American Literature (,da English 2A zu einfach ist) und Biology haben. Meine Pläne für das letzte Trimester sind American History, Biology, Graphic Design, German TA und Advanced Photography.

Ungefähr 2x im Monat schreibe ich in jedem Fach einen Test und pro Trimester 2 oder 3 Klausuren. Am Ende jedes Trimesters werden „Finals“ geschrieben. Diese machen je nach Schulfach ungefähr 15% der Note aus.

Viele sagen, dass Schule in Amerika viel einfacher ist, doch das ist meiner Meinung nach nur ein Klischee. Es ist ungefähr gleich, wenn man die richtigen Fächer wählt. Natürlich kann man auch einfach einfachere Schwierigkeitsgrade nehmen und behaupten es wäre einfach…

Und es gibt auch einen technischen Unterschied. Hier bekommt jeder Schüler und jede Schülerin ein IPad ausgeliehen welches unter anderem als Schulbuch genutzt wird. In jeden Klassenraum gibt es Whitebords, Beamer, Projektoren und McBooks. Dies alles macht es viel einfacher.

Direkt neben der Schule haben wir verschiedene Möglichkeiten in unserer Lunchpause essen zu gehen. Es gibt einen Supermarkt, McDonalds, Burgerville, Jimmy Jons, Starbucks, Dutch Bros. und vieles mehr.

Auch gibt es Clubs und Schulsport. Dies wird hier sehr ernst genommen und jede Schule hat ein Football-, Soccer-, Basketball-, Lacross-, Swim- und Cheerleading Team.

Ich hatte sogar die Möglichkeit dem Cheerleading Team beizutreten und werde euch darüber in einem anderen Beitrag mehr erzählen.

Alles Liebe,
eure Michelle

Das Leben in einer anderen Kultur – Die erste Woche

Ich bin jetzt hier seid ungefähr einer Woche und es ist einfach unbeschreiblich. Meine Gastfamilie ist super lieb und auch mit meiner „Gastschwester“ aus Chile verstehe ich mich total gut. Es ist toll etwas aus mehreren Kulturen gleichzeitig zu lernen. Über meine Gastgeschenke haben sie sich sehr gefreut und haben sich direkt in Toffifee, Haribo und Nimm2 verliebt.

Wir haben in der letzten Woche ganz viele unterschiedliche Sachen unternommen, wie zum Beispiel Kayak fahren, unser erstes Cheerleader Training, ein Rodeo ansehen und und und…

Kayaking

Freunde zu finden war auch nicht schwer. Viele High School Schüler gehen Sonntags in die Kirche und auch das Cheer Team ist sehr freundlich und an Austauschschülern interessiert. Mit der Sprache hatte ich bisher auch keine Probleme – Mal sehen wie’s in der Schule wird.. Aber erstmal hab ich noch Ferien.

Und für die restlichen Wochen haben wir auch schon Pläne – 4 Tage Urlaub in einen hübschen Ferienhäuschen in der Nähe von Redmond, Oregon und 3 Tage Camping am Strand. Ich freue mich sehr da drauf.

Alles Liebe,
eure Michelle